Die Ankunft

Gelandet, durch die Passkontrolle gekommen, neuseeländischen Boden betreten.

GESCHAFFT! HELL YEAH!

Am Flughafen zu allererst Wifi gesucht und brav Mami geschrieben, man sei lebendig angekommen.
Erfahren, dass das unnütz war, Mami hat ja den Flug in Echtzeit auf Flightradar verfolgt.
Beschlossen, Mami nie wieder zu erklären, wie man sich auf ner Website registriert, weil sie so tut, als wüsste sie das nicht…!

Raus zum Busstop gelaufen, nach nem Bus gesucht, ein Taxi genommen.
„Nach Otahuhu, bitte“
Der Taximann gab es in sein Navi ein und fuhr los.
Während der Fahrt unterhielten wir uns nicht sonderlich viel, wir waren zu fertig um zu reden.
So konnten wir das regelmäßige Geräusch genießen, was der Taximann generierte, als er den (scheinbar mittelmäßig festsitzenden) Schleim in seiner Nase hochzog.
Immer und immer wieder.

„Warum Otahuhu? Das ist keine schöne Gegend!“, unterbrach er sein Rotzhochziehen.
Wir erklärten den väterlichen Vorbuchservice.
Als er in der angegeben Straße anhielt (die Hausnummer, die wir angaben, hatte er nicht ins Navi getippt) war keine Spur von dem Motel zu sehen.
Ein paar Minuten Recherche des Taximanns (in der das Taxometer weiterlief) ergaben, dass es die Straße in Auckland wohl zwei mal gibt.
Nun ja, noch etwas weiter gefahren waren wir da.
Wir wussten nicht so recht, ob wir uns ein wenig abgezockt fühlen sollten oder nicht.
Am Ende hat er uns aber nach ein wenig quatschen, was unser Vorhaben ist, großzügig den Preis des Taxometers nach unten korrigiert und uns seine Telefonnummer geben und gemeint, dass wir den offiziellen Taxi- und Bezahlmist vergessen sollten, sondern wenn wir eine Frage haben oder einen Ratschlag brauchen, wir einfach anrufen können.
Das war irgendwie nett.

Eingecheckt, aufs Zimmer gegangen, eine Dusche, hach…

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