Pelikane! Auf dem Weg zur Arbeit in die Stiftfabrik.

Cairns | Kapitel 1: Allgemeines Blabla

29.08.2016 | 20:57

In Cairns angekommen, suchten wir erstmal ein Plätzchen zum Verweilen.
Alles war hundeteuer, am Ende landeten wir in einem Holiday Park in dem wir pro Nase so viel bezahlen mussten, wie andernorts für ein Hostel.
Nun ja, was soll’s.

Wir machten uns auf in Richtung Supermarkt, was eine Viertelstunde Fußmarsch bedeutete.
Auf dem Weg erspähten wir einen Bioladen ganz in der Nähe unseres Campingplatzes.
Wuhuuuu, veganes Zeug!
Wir kauften augenblicklich zwei Eis! Eisse, Eisen, neeee, Eis ist der Plural, gell?

Zurück angekommen kochten wir in der Campingküche und verlebten einen entspannten Abend.

Tags darauf machten wir uns auf in die Innenstadt, jene war eine halbe Stunde entfernt.
Wir erkundeten ein wenig die Strandpromenade, die reichlich unspektakulär war.
Die Lage Cairns ließ sich jedoch gut erkennen, denn links und rechts vom Strand erstreckten sich ins Meer ragende Landflächen, sodass die Stadt gut geschützt in einer Bucht liegt.
Es gibt allerdings keinen Schutz vor Krokodilen.
Man kann am Strand nicht im Meer baden, es sei denn, man wollte nähere Bekanntschaft mit den dort lebenden Salzwasserkrokodilen (offen gestanden, habe ich vorher nicht gewusst, dass es die gibt) machen.
Die hätten sich sicherlich gefreut.
Nun ja, die Stadt hat für badewütige Menschen einen großen Pool direkt am Strand errichtet, der von jedermann ganz gut genutzt wurde.

(Nebenbei: Ich habe mir vorhin einen Energydrink gekauft, weil ich ein wenig Blogarbeit verrichten wollte. Das klappt gut!)

Léa war ein wenig müde, deswegen begaben wir uns in ein Café, ich trank ein kühles blondes.
Weiterhin machten wir einen Plan für die zwei folgenden Tage (Zu denen ich später komme, wahrscheinlich mit separaten Berichten.).
Am Abend machte ich Currywurst (:-)), während in der Campingküche ein Rentnerukulelenorchester spielte, welches die Stadt aufgrund eines Ukulelenfestivals heimsuchte.
Was soll ich sagen. Das Positive war, die alten Menschen hatten sichtlich Spaß bei dem was sie tun und sie waren dadurch weg von der Straße, wo sie womöglich Dummheiten angestellt hätten.
Jedoch muss ich sagen, dass sie wirklich jeden Song, den sie spielten komplett misshandelt haben.
Es tat weh in den Ohren, im Rückenmark, überall.
Wir saßen mit zwei mitvierziger Australiern an einem Tisch, nachdem wir ihre Frage beantworteten, wo wir denn herkämen, entschuldigten sie sich bei uns für das Ukulelenunspiel ihrer Landsleute.
Halleluja, dieser Song, strotzend vor Gefühl, aus der Feder von Leonard Cohen, komplett verunstaltet, in der Mitte abgebrochen.
Zu einem anderen Song machte ich an meinem Kocharbeitsplatz ein wenig Rhythmus mit zwei Löffeln, was mir einst ein Kanadier im heiligen Coes Ford beibrachte. Eine Ukulelenfrau kam direkt zu mir und wollte, dass ich mich der Gruppe anschließe. Die in heißem Fett siedenden Kartoffeln auf dem Herd waren eine willkommene Ausrede zum Verneinen.
Ach, ich ärgere mich gerade, keine Aufnahme von denen gemacht zu haben.
Es war schon lustig.

Egal.
Mama muss für den nächsten Artikel stark sein.
Aber wenn sie diese Zeilen ließt, weiß sie zumindest, dass ich es überlebt habe.

PS.: Die Currywurst mitsamt selbstgemachter Currysauce war lecker.
Und meine Kochkünste wurden von einigen Zeugen meines Kochvorgangs gelobt.
(Musste ich mal loswerden)

 

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