Linda und ein großer Berg. Da oben ist Schnee drauf. Weil es da kalt ist (Ich vermute: unter 0° Celsius).

Der Schicksalzwerg am Schicksalsberg

21.11.2015 | 17:23

Ich sitze in einem Saal unseres Campingplatzes nahe Whanganui.
Doch das ist uninteressant.
Für den Moment.
Denn berichten werde ich heute über ein Ereignis, welches exakt vor einer Woche passierte:

Tongariro Alpine Crossing

Im Reiseführer steht, dass dieser 8-Stunden-Spaziergang  wohl eine der weltweit schönsten Eintageswanderungen ist.
Ausnahmsweise werde ich euch heute auch mal nicht mit ganz vielen Worten dazu zulabern, dafür hab ich ja jede Menge Bilder gemacht.
Uuuuuuund (da wird sich Mami freuen) ich habe meine Mitlaufenden dazu verdonnert, ganz viele Bilder von mir zu machen, als Beweis, dass ich das auch geschafft habe, da hoch zu kommen.
Nun ja, vielleicht werden es ja doch ein paar mehr Worte dazu.

Der Tag begann mit frühem Aufstehen, denn 9 Uhr sollten Ivo und ich von den 3 netten Wwoofingmenschen abgeholt werden.
Der Plan war, mit zwei Autos (Wassili von Linda und unsere Iron Lady) dort hinzufahren.
Ivo, hatte keine Lust mitzuwandern und wollte mich hinfahren und dann sich dann einen Angeltag genehmigen (Sicher hatte er letzes Weihnachten vom Weihnachtsmann eine Rute erhalten).
Apropos: Die Route zum Beginn der Wanderung ging entlag des Lake Taupo (das ist der See, dort), ca. eine Stunde Fahrt hatten wir eingeplant.
Wir fuhren los, alles lief nach Plan, tankten noch mal (jeder zwei Bier, ein Korn und nen Likör (war ein Spaß. (Wir gaben unseren Autos Benzin.))), und fuhren und fuhren und fuhren.
Und hielten.
Denn Lindas Auto schien einen neuen Pabst gefunden zu haben.
Es spuckte weißen Rauch.
Hmmm, schade, evtl. muss ich an meinen Autoreparaturfähigkeiten wohl noch etwas arbeiten…
Nun ja, wir sind ja spontan und haben alle Mitglieder des Wassili-Racingteams in unsere Iron Lady umgeleitet.
So sind wir dann gemütlich zum Beginn der Wanderung getuckert.
Vor Ort schnell in Schale geworfen (als wären wir rohe Eier) (man braucht da oben so einiges, denn auf dem Gipfel herrschen selbst wenn am Fuße des Berges Badewetter ist, winterliche Bedingungen), Ivo einen Abschiedsschmatzer verpasst und los ging es.

Linda, Jeananne, Till und ich machten uns auf, die höchsten Höhen Neuseelands zu erklimmen (ich hatte einen leichten Vorteil, da ich ja ohnehin etwas abgehoben bin).

Hmmm, jetzt bin ich doch am überlegen, ob ich einfach mehr Bilder in den Blog haue als geplant und wirklich die sprechen lasse…

Jepp so mach ich’s.

PS.: In der Regel neige ich dazu, nie mehr als ein Bild von einem Motiv zu veröffentlichen. Dieser Artikel dient jedoch als Bildertausch mit den anderen lieben Menschen, die mich auf der Tongariro beglitten haben.
Also, nicht wundern!

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